Wetter(dramen)

April 2, 2019 § 3 Kommentare

Wetter glk

 

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Alles entsteht aus Chaos. Geschöpft wird mit roher Energie, im freien Spiel der Kräfte. Was auf die Erde zurast, erblickte als Farbspritzer das Licht der Welt und bedurfte nur wenig mehr, um seinen tödlichen Sinn zu entfalten. Und der türkisfarbene Strudel zieht gleichermaßen hinauf und hinab.

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Wetter

März 28, 2019 § Hinterlasse einen Kommentar

Ein abfotografiertes Bild muss durch geeignete Bildbearbeitungssoftware so weit getrimmt werden, dass es ungefähr dem realen Eindruck entspricht. Manchmal reichen da schon Autokorrekturfunktionen, mitunter bringen diese aber auch bizarre, bisweilen gar verblüffende Ergebnisse. Dieses autokorrigierte Bild:

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sieht real etwa so aus:

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Tatsächlich gefallen mir beide Versionen recht gut (Zum Einsatz kam übrigens der automatische Weißabgleich von GIMP)

Winter remastered

Januar 18, 2017 § 14 Kommentare

Ich gehöre nicht zu den Menschen, die chronisch zu kurz kommen. Ganz im Gegenteil. Ich fühle mich reich beschenkt vom Leben. Nur mit dem Winter hapert’s mal wieder. Hiesigen Ortes jedenfalls. Aus der näheren und weiteren Ferne erreichen mich Meldungen von putzweißen Feldern, tiefverschneiten Tälern und entrückten Höhen. Aber hier? Neulich, ja, da schneite es ab Mittag heftig, und ich radelte nach getaner Arbeit vom Kulturforum durch den bereits erdunkelten aber vom matt gelben Licht der Laternen und einem allseits reflektierenden Weiß Wattebauschig verzauberten Tiergarten rüber nach Moabit. Eine Freude war das. Abends aber, aus der Werkstattbühne der Staatsoper kommend, machte heftiges Tauwetter dem Ganzen schon wieder den Garaus. Ein paar Grade zu warm, zack, alles weg. Wo ich doch den Schnee so liebe. Sehr sogar. Gerade in der Stadt. Ausnahmezustand, Andocken an kindliche Freude über eine ins Schlingern geratende Erwachsenenwelt. (Orhan Parmuk hat für genau dieses Gefühl neulich in der Süddeutschen Zeitung* schöne Worte gefunden). Natürlich liebe ich auch den Sommer. Die Hitze, offene Poren, Schweiß und den ganzen Hormonkram. Nachts draußen ohne Jacke während die abschwellende Hitze noch nachknistert. Undsoweiter. Den Frühling liebe ich auch. Einfach rührend,  wie die Natur sich jedes Jahr aufs Neue ihrer Triebkräfte besinnt. Aber alles wäre nichts ohne den Herbst. Ihn mochte ich als erstes, weil im Leben früh was schief gelaufen war und ich glaubte, nur in einer tief empfundenen Innerlichkeit eine Daseinsberechtigung zu besitzen. Da störte alles Laute, Grelle, Extrovertierte, und der Nebel dämpfte die Anmaßungen einer Welt da draußen. Den November übrigens, der ja eigentlich so recht keiner Jahreszeit zuzurechnen ist, mag ich auch. Wann sonst sollte man sich von dem ganzen Jahreszeitenglücksgefühl erholen?

 

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* „Mit dem Schnee erwacht die Poesie“ . SZ vom 12.01.2017

Vier Panoramen – zugleich Wettern III

Oktober 28, 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

 

 

 

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Wettern II

September 11, 2016 § 3 Kommentare

Bereits an anderer Stelle hatte ich den Bogen geschlagen von der Mikro- zur Makrostruktur. Hier nun weitere Beispiele dafür, welch herrlich (Un)Wetterartige Spektakel entfesselte Pigmente anrichten, lässt man sie einmal gewähren:

 

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Wettern

Juli 27, 2016 § Ein Kommentar

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Auf geheimnisvolle Weise sind Mikro- und Makrostrukturen verbunden. Was Pigmente im Kleinformat 14,8 x 10,5 cm ausbaldowern, reicht locker an das Kräftemessen der Elemente da draußen heran.

Wetter am Salzhaff

April 4, 2016 § 4 Kommentare

Ich mag Wetter. Nicht dass ich S c h ö nwetter verachte. Die Vorliebe für allein diese Variante von Wetter scheint mir allerdings zu beschränkt. Ich mag einfach Wetter. WetterWetter eben. Vorzugsweise draußen, gelegentlich auch drinnen, von draußen hereinkommend. Im Salzhaff gab’s jede Menge Wetter. Tagsüber streifte ich umher, malte oder knipste gelegentlich, und abends durchblätterte ich die Skizzenbücher J. M. W. Turners, so sie in dem famosen Band „Turner’s Sketchbooks“* abgebildet sind. Turner unternahm während seiner gesamten Karriere als Maler ausgedehnte Reisen durch England und Europa und skizzierte unablässig in freier Natur. Seine Wiedergaben zersauster Himmel, aufgewühlter Meere samt darin schaukelnder Fischerboote und zerklüfteter Gebirgsmassive sind atemberaubend, gerade weil sie wie improvisierend den flüchtigen Moment festhalten, mit teils experimentellen malerischen Mitteln, stets eher andeutend denn ausformulierend. Über seine Gaben verfüge ich nicht, wohl aber über einen kleinen Fotoapparat, der, obschon nicht mehr ganz neu, mich doch gelegentlich mit neuen Features überrascht. Zum Beispiel einer Panoramafunktion, die sogar Panoramaschwenks über Kopf hinbekommt. Also Himmelsbilder ohne Horizont so berechnet, dass aus den vielen Bildern ein plausibles Ganzes entsteht:

 

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Na ja, ein bisschen ruckelt’s schon noch. Horizontal ist leichter…

 

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Das Schöne an Wolken ist ja, dass sie machen können was sie wollen (und sie wollen es), und dabei immer gut aussehen. Das menschliche Auge mag offenbar das  Nebeneinander von Kontrasten und butterweichen Übergängen.

 

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*Ian Warrell, Turner’s Sketchbooks. London 2014.

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