Erneute Reiseskizzen, beginnend in der Uckermärker Prärie

Februar 24, 2019 § 4 Kommentare

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Vor uns, unten im Tal, der Oberuckersee, hinter uns Melzow, um die Ecke Botho Strauß, dessen anschwellender Bocksgesang in der Nachwende für Wirbel sorgte, und der eine Schneise geschlagen hat, auf der uns immer mehr bizarre Gestalten entgegen kommen.

Reisezeit gerade, sucht man sich nicht immer aus. Begegnungen, offene und verdeckte. Ist ja ein Eingriff in die Intimsphäre eines Menschen, zeichnet man ihn heimlich ab. Einerseits. Andererseits ist er ja nun mal physisch präsent, in meinem Raum, kann ich mir auch nicht aussuchen, ob ich ihn da sitzen sehen will oder nicht. Oder sie. So ist das Leben nun mal, im öffentlichen, halböffentlichen Raum. In Wartezimmern, Zugabteilen, Cafés. Folgendes aus meinem Skizzenbüchlein, teils mit einem gewöhnlichen Kugelschreiber, dessen Mine sich verzweifelt dagegen wehrte, die letzten Tröpfchen Tinte abgeben zu sollen, was zu im Schräglicht sichtbaren Einritzungen führte – teils mit dem Rapidographen, der fett kommt – oder gar nicht.

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Ein Tag am See, fernab von Hamburg

Juli 9, 2017 § 2 Kommentare

 

 

 

Uckermärkisches Idyll am See, wie es mit Tuschefüller, blauer Tinte und schwarzer Tusche im Skizzenbüchlein seinen Niederschlag fand (während Hamburg gerade ein trauriges Beispiel dafür abgibt, wie sehr sich Extreme gegenseitig brauchen, um ihr jeweiliges Weltbild bestätigt zu bekommen).

In Watte

Februar 5, 2017 § 2 Kommentare

Eine Landschaft aus Schnee (noch!) und Nebel, weiß in weiß. Ausschwingende Hügel, atmende Ebenen, Kiefernwäldchen als versinkende Inseln im Dunst. Aufgebrochene Weidenstämme, glasig schmelzendes Eis. Schwäne. Die Uckermark dieser Tage.

 

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Ausgebadet

August 20, 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

Bevor ich zu meinem Fünftageskurzurlaub in ein Uckermärkisches Dörflein aufgebrochen war und dortselbst im ehemaligen Schulgebäude auf dem Dorfanger vis-a-vis eines hübschen Fachwerkkirchleins in Spuckweite eines herrlichen Sees mit entzückender Badestelle Quartier bezogen hatte, mussten im Dilettantenstüberl zur Vermeidung unangenehmer Geruchsentwicklungen angerührte Farben aufgebraucht werden. Das wurde eine spontane Selbstbefragung in Sachen abstrakter Malerei in Tateinheit mit Farbprüfungen. Das Ergebnis entlies mich ratlos Richtung Urlaub. Jetzt, zurück im Stüberl und im Angesicht des Werkes, entdecke ich bei genauerem Hinsehen interessante Farbverläufe und stelle befriedigt fest, dass das Werk die Zeit meines Urlaubs zur inneren Reifung genutzt hat – gewissermaßen von mir aus der uckermärkischen Ferne „ausgebadet“ worden war. Ich entschließe mich zum Anlegen mehrerer Ausschnittsvergrößerungen, die, am Monitor betrachtet, durchaus entzücken. Voila:

 

Farbschichtig vht

 

Farbschichtig soi

 

Farbschichtig skz

 

Farbschichtig kui

 

Farbschichtig cdf

 

Farbschichtig atq

 

Farbschichtig ays

 

Farbschichtig ahr

 

 

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