Dazwischenstand

August 5, 2019 § 5 Kommentare

 

fliegende Haare

Manchem stehen die Haare zu Berge. Anderen fliegen sie zum Kopfe heraus. Zum Raufen bleiben mir ohnehin nicht mehr viele. Hier wird’s die nächste Zeit etwas stiller, weil wichtige Themen Zeit beanspruchen.

 

 

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Ostsee-Impressionen VII

Juli 24, 2019 § 6 Kommentare

 

Die Temperaturen ziehen an, der Strand bevölkert sich zunehmend. Da verschwindet schon mal ein Kind – welch ein Drama, bis der Vater den Jungen auf dem Arm zurück bringt, aufgefunden am FKK-Strand, wie er den Umliegenden mitteilt, nicht ohne augenzwinkernd hinzuzufügen: wo es Jungs eben so hinzieht.

Ostsee-Impressionen IV

Juli 19, 2019 § Hinterlasse einen Kommentar

Am Strand wohnt die Sehnsucht:

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Und manches Paar hat sich schon gefunden

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den Nachwuchs in den Sand gesetzt –

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Aber das Strandleben ist nicht nur bunt

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Ostsee-Impressionen II

Juli 17, 2019 § 4 Kommentare

 

Die Sonnensucher

Stillleben mit Sonne

Juli 15, 2019 § 3 Kommentare

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Für einen Moment zeigte sich die Sonne, auf unserem Ostsee-Balkon.

Generation Instagram III

Juli 10, 2019 § 10 Kommentare

 

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Auf Instagram feiern die Menschen ihre große und kleine Welt. Sie posaunen ihre Fotos hinaus ins Netz in einem verzweifelten Versuch, alles festzuhalten – sich selbst, die Schönheit der Dinge, ihre Träume, ihr Smartphone, ihr Essen als Trophäe eines Daseinskampfes, der so leicht geworden ist wie nie zuvor seit Menschen um ihr Dasein ringen. Sie konkurrieren umeinander im Wissen um ihr Scheitern, ihr Nachsehen, ihre Endlichkeit. In einem lesenswerten Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 22.6.2019 schrieb Philipp Bovermann über die Inszenierungen auf Instagram:

Die blühenden Rosen, die anscheinend unberührten Landschaften, aber auch das eigene Mittagessen, alltägliche Dinge verwandeln sich für den melancholischen Betrachter in Stillleben, in Zeugnisse der Vergänglichkeit. Sie vor Augen lässt sich die Natur betrauern, aber eben auch der Mensch, der dumme, kleine Mensch, der nun mal nicht aus seiner Haut kann und der mit dem Klimakollaps ebenso vom Untergang bedroht ist wie alle Tierarten.“

Denn kein Deus ex machina wird uns retten, aus diesem Theater.

Erste Sätze (VI)

Dezember 19, 2018 § 7 Kommentare

Der Schatten des Körpers des Kutschers

Durch die halboffene Tür sehe ich den lehmigen, aufgestampften Weg und die morschen Bretter um den Schweinekofen.
(Peter Weiss, Der Schatten des Körpers des Kutschers)

 

((Allerorten öffnen sich ja grad Türchen, ein wirklich schöner vorweihnachtlicher Brauch, der im digitalen Orbit munter weiter lebt. Fällt mir eben ein, weil Weiss‘ Held ja auch durch eine Tür blickt –  wenngleich es ihm weniger um zelebrierte Vorfreude denn um Orientierung in schwierigen Zeiten geht. Und da wiederum fällt mir ein, dass es mich letzten Samstag schmerzlich durchzuckte, als in mir sehr vertrauter, lieber Umgebung  am Adventskranz bereits das dritte Kerzlein entzündet wurde.  Einen Tag zu früh. Gesprächsweise entwickelte ich heute eine Spontantheorie darüber, warum ich dies als einen solchen Tabubruch empfand, obgleich ich alles Religiöse sonst aus durchaus entspannter Distanz betrachte. Die Sache gründet, wie fast alles im Leben, in tiefster Kindheit. Als das Leben noch voller Magie und unergründlicher Rätsel war. Ein solches Mysterium war alljährlich Weihnachten, die Ungeduld im Herannahen schier unerträglich, und folglich gebändigt durch’s strenge Ritual der Kalendertürchen, aber auch, und geheimnisvoller noch, durch die an jedem Advent neu anzuzündenden Kerzen. Da durfte nicht geschummelt werden, dieser eine Tag musste noch gewartet werden – es ging ums Ganze. Diese kindliche Vorstellungswelt, in die noch viele andere Mysterien hineinspielen, ist der Schatz, den der Mensch sein Leben bewahrt und zugleich – dies die Tragik – schwinden sieht. Und jedes Mal, wenn eine Erkenntnis kommt, sich ein Rätsel löst, das Banale Einzug hält, schwindet Lebensenergie und wir werden ein Stück älter))

Wo bin ich?

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