Dazwischenstand

August 5, 2019 § 5 Kommentare

 

fliegende Haare

Manchem stehen die Haare zu Berge. Anderen fliegen sie zum Kopfe heraus. Zum Raufen bleiben mir ohnehin nicht mehr viele. Hier wird’s die nächste Zeit etwas stiller, weil wichtige Themen Zeit beanspruchen.

 

 

Selbst, enharmonisch verwechselt, zugleich einige ins Spekulatorische abgleitende Erörterungen zum Verhältnis von Theorie und Praxis illustrierend

Januar 10, 2019 § 9 Kommentare

selbst, enharmonisch verwechselt

 

 

Die enharmonische Verwechslung fristet in der bildenden Kunst ein Schattendasein. Beheimatet ist sie in der Musik, wo ein gis auch ein as sein kann, je nachdem, ob es sich E-Dur oder As-Dur zugehörig fühlt. Hört man aber nur den einen Ton, ohne Zusammenhang, weiß man weder wie er heißt, noch wo er hin will. Ein Homonym. Wie das Wort Ton, bei dem sich auch erst im textlichen Zusammenhang erschließt, ob er klingt, oder gebrannt werden soll. Freilich kann der gebrannte Ton auch zum Klingen gebracht werden. Aus dem einen Ton wird also der andere Ton, und da sind wir schon bei der enharmonischen Verwechslung, wo aus dem gis ein as wird. Der ganze Schlamassel mit der Doppeldeutigkeit rührt ja daher, dass die Praxis sich mal wieder nicht an die Theorie hält. Erreichen doch 12 übereinander gestapelte reine Quinten nicht ganz die ihnen der Theorie nach entsprechen sollenden 7 reinen Oktaven. Gott konnte nicht rechnen, so viel steht fest. Ausbaden müssen es die Musiker, oder besser die Klavierstimmer, die kein Intervall außer der Oktave rein stimmen dürfen, will die Pianistin auch mal die Ausgangstonart verlassen. Das ist so, als würde man die Kompassnadel, nach der sich ein Wanderer richtet, kontinuierlich weiter rücken, sodass der Wanderer immer wieder zuhause ankommt, egal wie lange er unterwegs ist. Übrigens bediente sich die Farbtheorie für die Bedürfnisse des Malers eines vergleichbaren Tricks, indem nämlich die Farben des Regenbogens aus der Linearität des physikalisch Messbaren in einen sich schließenden Kreis gezwängt werden, unter Zuhilfenahme einer Farbe, die im messbaren Spektrum nicht vorkommt: zwischen rot und violett, was dann der als pythagoreisches Komma bezeichneten Kluft in der Musiktheorie entspräche – oder wie auch immer. Fakt ist jedenfalls, dass die Welt hier nicht so ist, wie sie sein sollte. Oder gerade doch? Wie bereichernd sind die zarten Schwebungen, die durchs leichte Verstimmen in den Klang kommen, die Entfaltungsmöglichkeiten, die sich versierten Stimmern bieten im Ausbilden einer ganz eigenen Handschrift. So auch das illustre Farbspektrum, dass das Gehirn mit Hilfe dreier Zapfen dem Farbempfinden vorgaukeln kann.

Con-structing myself

Dezember 28, 2018 § 3 Kommentare

constructed self_

Selbst, jegliche Ähnlichkeit mit Mirselbst entbehrend,

Januar 29, 2018 § 2 Kommentare

 

aber mit authentisch fragendem Blick, wie er im Fenster eines durch den dämlich-trübsinnigen Spätnachmittag zuckelnden S-Bahn-Waggons sichtbar wird.

 

Unorthodoxes Wolfshaartuschpinseln

November 7, 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Gestärkt durch’s freie Spiel klecksender Kräfte zurück an den Pinsel. Und zwar an einen ganz besonderen: der Kalligraphiepinsel aus Wolfshaar ist ein Mitbringsel aus China (Dank an die liebe Spenderin!) und ermöglicht besonders zarte und präzise Linienführung – sofern man sie beherrscht… Nun, ich übe und schaue dabei erstmal skeptisch:

 

selbst-getuscht

Selbst an Blau

Mai 18, 2015 § 3 Kommentare

Selbst an Blau

Und sowas kommt von sowas:

Palette

i.c.h.

März 11, 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

 

selbst ösdoke

 

selbst slkjlw

 

selbst skdljle

 

selbst lakl2

 

selbst lökölu

Wo bin ich?

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