20 Variationen über ein Thema auf Schmierpapier

November 21, 2017 § 6 Kommentare

 

Der Mensch vorm PC-Monitor.

 

 

 

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USA revisited

August 31, 2015 § 4 Kommentare

Für mich ist zu zeichnen die Basis von allem. Es hilft, sich über Raum und Proportion, Licht und Schatten, Masse, Kontur klar zu werden. Und man lernt, loszulassen. Viel spannender als die Frage, was genau zeichne ich, ist nämlich die Überlegung, was alles lasse ich weg. Zwischen all den Farbexkursionen deshalb hier auch immer wieder Zeichnungen. Vor einem Jahr verbrachte ich eine prima Zeit in den USA. Für die Zeichnungen mit einem Kohlestift auf Schmierpapier nahm ich mir jetzt nochmal einige der Fotos vor.

 

Kohlezeichnung USA sdkjr

Kohlezeichnung USA djkhtk

 

Kohlezeichnung USA zlkjt

 

Kohlezeichnung USA gölku

 

Kohlezeichnung USA sdkje

 

Kohlezeichnung USA lskje

 

Kohlezeichnung USA aslkjz

 

Kohlezeichnung USA arkj

 

Kohlezeichnung USA hlkt

 

Kohlezeichnung USA glkjz

 

Kohlezeichnung USA lkju

 

Kohlezeichnung USA kölkw

 

Kohlezeichnung USA akjhz

 

Theaterskizzen

November 1, 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Foto oder lebendes Modell als Vorlage? Beides hat Vor- und Nachteile. Das Schöne am Foto zunächst: die abgelichtete Person hält unbegrenzt still. Da kann man in aller Ruhe üben und studieren. Allzu leicht aber tappt man in die Falle einer sklavisch am Foto klebenden Arbeitsweise, die nichts mit Akribie aber viel mit Pedanterie zu tun hat. Das haucht der Zeichnung schnell den letzten Atemzug aus. Ich mag keine Fallen und gehe paradox ran: vor dem lebenden Modell lasse ich mir alle Zeit der Welt, was ich mir als Dilettant – im Unterschied etwa zu Lucian Freud, der seine Modelle über Monate oder Jahre zu halbtägigen Sitzungen einbestellte – freilich nicht leisten kann und was folgerichtig zu eklatantem Mangel an Modellen führt. Das geduldige Foto aber entlasse ich schon nach kurzer Zeit, denn hier gilt’s dem schnellen Strich, dem Nachspüren von Richtung, Haltung, Ausdruck. Und da offenbart das Foto einen weiteren unschätzbaren Vorteil. Es ist oft eine Momentaufnahme, die eine Lebendigkeit einfängt die kein noch so geübtes Modell stundenlang mimen könnte. Soll die Zeichnung also gerade nicht staatstragende ewigkeitsheischende Würde ausstrahlen, sondern den Moment wiedergeben, ist der Schnappschuss als Vorlage genial. Für die folgende Serie an Portraits bzw Skizzen geht mein Dank an die Blätter der Freien Volksbühne Berlin, Jahrgänge 1959 bis 1961. Alles Kugelschreiber auf Schmierpapier:

wird fortgesetzt

Vom Weiterleben der Dinge

August 24, 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Ich gehöre zu denen, die nichts wegschmeißen können. Ich mag alte Sachen, mit Vorgeschichte, mit Spuren früherer Benutzung. Und ich mag den Gedanken, einer Sache, die ihre Funktion erfüllt hat, eine zweite Chance zu geben. Daher meine Vorliebe für Schmierpapier. Jemand hat sich Notizen gemacht, etwas ausgedruckt, das Blatt droht schließlich in den Müll zu wandern. Hier komme ich als freundlicher Entsorger ins Spiel und zeichne etwas darauf. Vielleicht laviere ich mit Tusche oder Acryl, Textfragmente drücken sich von der anderen Blattseite durch und schon entsteht innigste Zwiesprache. Das Blatt hat seine zweite Chance. Vielleicht ist die Rohstoffgerechte Entsorgung nur aufgeschoben. Vielleicht aber gefällt jemand die Zeichnung und plötzlich hängt sie an irgendeiner Wand. Ein Nachlassverwalter aber schmeißt das Gekrackel Jahre später in die zum bersten volle Altpapiertonne, ein Windstoß treibt das bunt leuchtende Blatt spielenden Kindern in die Hände, die daraus einen Flieger basteln…

Jüngst habe ich ein Zettelwirtschaftsbuch- fast bin ich versucht zu sagen: ein Zettelwunderwirtschaftsbuch – angelegt. Ich habe nämlich festgestellt, dass Zettel mit Gedankenblitzen, die tagsüber in meine linke hintere Hosentasche wandern, abend auf dem Schreibtisch der allgegenwärtig unausweichlichen nimmersatten Entropie in einem Maße zuarbeiten, das meiner Gesundheit abträglich ist. Auf einem der Zettel stand aber: Zettelwirtschaftsbuch anlegen! Ich nahm also ein altes Buch und begann mit dem Einkleben der Gedankenblitze. Das mache ich nun allabendlich und es lässt sich bei Bedarf herrlich in dem Buch vor und zurück blättern. Und ganz nebenbei ist auch das alte Buch gerettet.

An dieser Stelle sei freilich ein wichtiger Hinweis erlaubt: MEIN GESAMTGESELLSCHAFTLICH SCHÄDLICHES WEIL KONSUMFEINDLICHES ERGO KONJUNKTURBREMSENDES ERGO ARBEITSPLÄTZEVERNICHTENDES VERHALTEN SEI HIER AUSDRÜCKLICH NICHT ZUR NACHAHMUNG EMPFOHLEN: KAUFT VIELMEHR STETS ALLES NEU UND FÜHRT DAS ALTE DER RECYCLINGINDUSTRIE ZU! ENDE DER DURCHSAGE.

Und dann fiel mir ein Stapel  fehlgedruckter Postkarten in die Hände. Zu schade zum Wegschmeißen, zu schlecht zum Verschicken. Ich nahm sie erstmal an mich mit dem sicheren Instinkt: die kann man noch für irgendetwas gebrauchen. Vorgestern hatte ich die Idee und startete die Postkartenübermalungsserie. Hier erste Ergebnisse, weitere werden folgen und landen dann im Ordner „Postkartenübermalungen“. Wer möchte, bekommt von mir ein Original zugeschickt! Einfach die Adresse mailen.

Schmierblattbildchen contra Großformat

Januar 10, 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Immer öfter lasse ich das Schmierpapier liegen und bemale größere Formate. Ich beginne mit grober Vorskizze in Graphit, verdichte mit schwarzer Kreide:

Und male dann mit Acryl aus, wobei die locker aufliegende Kreide teils in die Farbe eingearbeitet wird, teils einfach stehen bleibt und zwischen drin kleine „Lichtpunkte“ aus unbedecktem Papier aufscheinen lässt. Das Bild bekommt dadurch etwas locker Improvisiertes, Unfertiges:

Zum Vergleich hier noch das übliche „Schmierpapierbildchen“

Wo bin ich?

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