Mit dem Rapidograph durch die Gemäldegalerie

März 28, 2018 § 2 Kommentare

Der Rapidograph kennt keine Gnade. Unbarmherzig entlässt er 7 mm starke, tiefschwarze Tusche aufs Papier. Da hilft kein Drehen Wenden Ziehen Drücken – jegliche Nuance ist ihm fremd. Einzig Geschwindigkeit mag er nicht. Da gerät der Strich ins Stocken, dünnt aus oder reißt ganz ab. Ein guter Stift also, um vor jedem Ansetzen genau zu überlegen, wohin die Reise gehen soll. Korrektur nicht möglich, auch ein daddelndes Herantasten an eine Zielvorstellung nicht. Die Damen und Herren, seltener auch Knaben an den Wänden der Berliner Gemäldegalerie tragen’s mit Fassung, schießen freilich gerne mal übers Ziel hinaus und ignorieren planend angelegte Rahmen, wie man gleich beim ersten Bild sieht.

 

 

 

 

 

 

 

(Anmerkung. Die skizzenhaft grobstrichige Wiedergabe zieht die Gemälde ein wenig ins Karrikaturhafte. Es könnte der Eindruck entstehen, die Bilder, allesamt bedeutende Werke der abendländischen Kunst, würden dadurch ihrer Ernsthaftigkeit und Würde beraubt. Behandeln doch einige von ihnen die großen, von tiefer menschlicher Tragik durchzogenen Stoffe der Mythologie und des Christentums. Dies ist jedoch keinesfalls von mir beabsichtigt und lediglich der Holprigkeit meiner Strichführung geschuldet.)

 

Werbeanzeigen

Zwischenstop am Kulturforum

Januar 18, 2018 § Hinterlasse einen Kommentar

 

Bevor es mit Beethoven weitergeht, kurzer Zwischenstop in der Berliner Gemäldegalerie. (Das letzte Bild ist übrigens am iPad gezeichnet).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wo bin ich?

Du durchsuchst momentan Beiträge mit dem Schlagwort rotring rapidograph auf Der Dilettant.

%d Bloggern gefällt das: