Vorgeschichtliche Landschaft mit Mammutherde

Februar 8, 2017 § 6 Kommentare

 

praehistorisch

(Als Kind las ich Geschichten von Steinzeitjägern. Diese Bücher waren bebildert, aber ich erinnere nur schemenhaft Schwarzweißzeichnungen. Ich sehe Lanzen, Mammute, Fellbekleidete Bartträger. Wenn ich nicht las, stromerten wir durch den Wald, der sich bis an den Rand unserer Siedlung erstreckte. Im Kopf die Steinzeit, von der eine seltsam anziehende, verheißungsvolle Faszination ausging. Die Krater im Wald aber, in denen wir uns Unterschlüpfe bauten, waren das Relikt einer jüngeren Vergangenheit.)

Advertisements

Nachlese ethnologische Sammlung DahlemTeil vier

Januar 24, 2017 § 4 Kommentare

Best of two worlds. Tusche auf Papier, ab ins IPad und Algorithmen ausgelotet. Leuchtet verführerisch, ist farblich Blindflug und macht irre Spaß. Aufm Ohr unterdessen Can (man höre mal das herzergreifende „Thief“ von 1968) in Memoriam Jaki Liebezeit. Spielte das Schlagzeug wie eine Maschine, nur besser, schreibt Bruckmaier heute in der SZ. Auch so ein Mittler zwischen den Welten, analog-digital. Best of two worlds eben.

 

vorspanische-figur-slke-dig

 

vorspanische-figur-qkjf-dig

 

vorspanische-figur-kjsh-dig

 

vorspanische-figur-ckjh-dig

 

vorspanische-figur-vkjsd-dig

 

vorspanische-figur-xksjd-dig

 

vorspanische-figur-xksjw-dig

 

vorspanische-figur-valkt-dig

 

vorspanische-figur-gkjt-dig2

 

 

 

 

 

 

Jahresendbeitrag

Dezember 31, 2016 § 8 Kommentare

Ein Jahr voller dilettantischer Bilder geht zu Ende. Herzlichen Dank allen, die hier geduldig mitlasen, mir ihre klugen Augen liehen und für starken Rückenwind sorgten. Oder gelegentlich vorbeischauten und vielleicht eine Spur hinterließen, der ich gerne folgte. Die Zeiten stehen auf Sturm, verlieren Sie nie den Mut und vergessen Sie das Ausatmen nicht. Jenen, die sich öfter mal fort sehnen, sei ein Wort von Stanislaw Jerzylec zugerufen:

Feile an deinen Gedanken. Vielleicht ist das eine Art, zu entkommen

In diesem Sinne – auf ein Neues!

 

taenzer-fanal

Selbst als Weinfleck

Dezember 22, 2016 § 11 Kommentare

selbst-als-weinfleck

 

Gut abgehangener Weinfleck, durfte zwei Jahre an die Wand gepinnt altern, bekam dabei gelegentliche Farbspritzer ab, und nun zum Fest einen Körper spendiert. Gefühlte hohe Ähnlichkeit mit mir, daher Kategorie Selbst.

Frohe Weihnachten!

Torsi II, sowie weitere iTemperacutouts

Dezember 2, 2016 § 7 Kommentare

Fortsetzung meiner iTemperabilder, als Spagat zwischen Eitemperaklecksereien und iPad-Cutout-Malerei. Oder so ähnlich. Zunächst fünf Torsi:

 

torso-slkrj

 

torso-lkjes

 

torso-sdlkr

 

torso-slfkdj

 

torso-aslkj

 

alsdann eine denkende Raucherin,

 

die-denkerin

eine sonnenbeschienene Seherin,

 

figur-uzcd

ein querdenkender Eigenbrödler,

kopf-swkje

 

zwei nicht näher bekannte Stiere auf einer Düne,

 

 

zwei-stiere-auf-duene

 

 

ein als Zeppelin getarntes obskuranimalisches Flugobjekt am sturmzerzaust nächtlichen Himmel,

 

 

zeppelin-vor-nachthimmel-png

 

 

sowie ein narzisstisches Objekt,

 

objekt-vor-spiegel

 

und finalmente zwei Liebende, entschwebend…

 

liebende-eins

 

liebende-zwei

 

liebende-drei

 

 

Höhlenmalerei

Oktober 9, 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Zufallsstrukturen, wie man sie in der Natur überall findet – Wolken, Felsen, dichtes Laub, Dinge im Dämmerlicht – liefern reichlich Angebote an die menschliche Vorstellungskraft. Zwei dunkle Flecken – schon hat man die Augen eines Gesichts. Eine schräg abwärts gekrümmte Linie – jemand dreht den Körper weg in Agonie. Das beschäftigt den Menschen schon immer, den Künstler insbesondere. Dürer malte Gesichter in Felslandschaften, da Vinci beschrieb Zufallsstrukuren als Inspirationsquelle für den Schöpfungsakt, Alexander Cozen, englischer Maler des 18. Jahrhunderts,  demonstrierte die Herstellung von Landschaftsbildern aus Tintenklecksereien. Und Abklatsche aus flüssiger Eitemperafarbe auf Chinapapier, deren Materialisierung ich mit besonderer Begeisterung begleite (hier dieses  herrliche Modewort aus der Arbeitswelt, das, wenn ich mich nicht irre, dereinst von Alice Miller in die Psychologie eingeführt wurde und mittlerweile überwiegend die Abwesenheit der Bereitschaft zu Verantwortung kaschiert) und hier regelmäßig zeige, demonstrieren im Keim das Welttheater. Da muss nur hier etwas freigekratzt werden, dort eine Tönung intensiviert und das Ganz auf die Präsentationsebene gehievt werden. Das digitale Instrumentarium macht’s kinderleicht. Nondestruktive Operation am – beinahe hätte ich geschrieben: lebenden – Objekt.

 

paar-lekt

 

 

paar-glkjb

Obsession I

September 5, 2016 § 2 Kommentare

Obsession I

 

Obsession III

 

Obsession II

Wo bin ich?

Du durchsuchst momentan Beiträge mit dem Schlagwort IPad-Bild auf Der Dilettant.