Ein abgebrochener Kirschbaum und ein Aufbruch in die Berge

August 17, 2017 § 8 Kommentare

Sitze ich am Küchenstisch und blicke zum Fenster hinaus, sehe ich ein Stück Dachfirst, rötliche Ziegel, Baumwipfel und Himmel. Ob der luftige Höhe komme ich mir ein wenig wie auf einem Hochsitz im Wald vor, inmitten der großen Stadt freilich. Als ich heute morgen, Restschlaf in den Augen, ans Küchenfenster trete, ist etwas anders. Ein Loch, ein riesiges Loch, so viel ist klar. Aber was genau fehlt? Schließlich dämmert mir das ganze Elend. Von der alten, wunderlich verzweigt gen Himmel auskragenden Kirsche fehlt ein Hauptast. Das teilweise sichtbare Flatterband auf dem Rasen unten weist das Unglück bereits amtlicherseits als ein solches aus. Dabei war nicht mal Sturm heute Nacht. Später treffe ich den Hausmeister im Hof, der den gewaltigen Ast bereits portioniert hat, aber darauf besteht, das alles so bleibe bis der Baumbegutachter sich die Sache angesehen hat. Hoffentlich muss der Baum nicht gefällt werden, denke ich, breche ein kleines Zweiglein vom Teilast ab und radle zur Arbeit. Mein letzter Arbeitstag, übrigens. Denn – Damen und Herren, geneigte Leserschaft! – morgen geht’s erstmal zum Wandern in die Ostalpen. Nach Jahren der Erholungssuche an den Gestaden der Ostsee und des Mittelmeers ein überfälliges Vorhaben. Schließlich sind Berge nicht dafür gemacht, blöd in der Gegend rumzustehen, sondern sie wollen bewundert und begangen werden. Genießen Sie den reifen Sommer, laben Sie sich am üppigen Grün, bleiben Sie mir gewogen. Sofern ich mich nicht beim Aufstieg am Berg entmaterialisiere wie dereinst das Mädchen Miranda beim Aufstieg zum Hanging Rock in Peter Weirs genialem Erstlingswerk Picnic at Hanging Rock melde ich mich beizeiten zurück aus dem Berliner Urstromtal. Stay tuned.

 

 

 

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Großer Akt, über sich …

Mai 25, 2017 § 4 Kommentare

selbst hinauswachsend, angelehnt an Sieghard Gilles Ute mit Besorger, den Besorger weglassend dafür mit Beblo Komma Fritz ins Geschäft kommend:

 

März 2, 2017 § 2 Kommentare

Ich habe stets kleine Zettelchen bei mir, auf die ich gelegentlich Figuren, Gesichter oder kleine Szenen skizziere. Hauptsache schnell und mit dem Schwung der Emphase. Meist ist ein Foto die Vorlage, aus einer Zeitschrift oder einem Buch, gelegentlich eine Person im Raum oder auch mal eine unwillkürlich emporsteigende Erinnerung. Diese Zettel wandern in meine hintere Hosentasche, von wo sie in gewissen Abständen den Weg auf den Maltisch und irgendwann in eine Schublade finden. Von Zeit zu Zeit schaue ich dann mal durch und wäge, was zu mir spricht. So auch gestern. Und plötzlich war da die Lust auf Farbe, kleine Töpfchen Gouachefarbe in Griffweite, ein Pinsel sowieso, und hier ist sind die Ergebnisse:

 

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Encounters

Mai 25, 2016 § 5 Kommentare

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Januar 14, 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

David Bowie__

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