Ordensköpfe II

Februar 7, 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

„Nachdem wir eine Weile schweigend gearbeitet hatten, begann er wieder zu stöhnen und zu fluchen. ‚Es ist abscheulich‚, sagte er. ‚Es ist hoffnungslos.‘ “

 

Der mir hier aus der Seele flucht ist Giacometti, im Verlaufe einer von vielen Sitzungen am Porträt von James Lord, der 1964 die unterdessen laufenden Gespräche niedergeschrieben hat. * Denn eigentlich gelingt nie etwas. Was man auch macht, wo auch immer man die Farbe hinschiebt, von recht nach links, von oben nach unten – sie liegt immer falsch, und meist ist es auch die falsche Farbe. So geht es mir momentan mit den größeren Arbeiten, den farbigen Sachen. Meine stumme Zwiesprache mit den Ordensträgern ist dagegen reinste Entspannung. Für mich eine schöne Übung, für das geschätzte Publikum eher eine Geduldsprobe, scheint mir. Es muss aber sein, und so folgt hier der nächste Schwung.

 

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  • zit. nach: Cezanne & Giacometti. Wege des Zweifels. Ostfildern 2008. S. 165
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Manchmal

Februar 4, 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

laufen die Dinge anders als erwartet…

Pistole durch Kopf

– aber so lange die Feder aufm Papier noch ihre Kreise zieht, und ’n bisschen Farbe im Aquarellkasten ist, macht alles fast sowas wie Sinn…

Akt in Grün

Man muss ja nicht alles gleich verstehen,

Revolverheld

natürlich auch nicht gleich wild rumballern.

Giacometti

Giacometti jedenfalls geht, so scheint mir, eine hübsche Symbiose mit den ansonsten eher lästigen Scanschlieren ein. Gibt ihm sowas verstrahltes…

Wo bin ich?

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