Angerührt

April 7, 2016 § Ein Kommentar

War hier in letzter Zeit eher Kleinformatiges, in freier Wildbahn oder auf dem Zeichentisch (der öfter auch zum Zeichensofa mutierte) Entstandenes, gar faul Geknipstes zu sehen, so heißt dies keineswegs, dass nicht auch größere farbige Formate in Angriff genommen wurden. Schließlich steht die nächste Ausstellung vor der Tür, und es gilt, aus dem Vollen zu schöpfen, anstatt das Malzimmerchen bis in verwaiste Schlupfwinkel hinein durchforsten zu müssen auf der Suche nach vorzeigbarem Material. Ich hatte folglich beizeiten frische Leinwände besorgt, Papiere aufgezogen, üppig Bindemittel angerührt, ergänzend größere Mengen Acrylfarbe bereitgestellt und: losgemalt. Und hier berufe ich mich auf den großen Körperberserker Francis Bacon, der gesagt hat: „Erst später kommt das Gespür dafür, was man will, ins Spiel, so dass man erst beginnt, den Zufall aufzuarbeiten, der für einen auf der Leinwand übrig geblieben ist, und aus allem entsteht möglicherweise ein organischeres Bild, als wenn es ein willentliches Bild wäre.“*

 

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  • Francis Bacon. Die Portraits. Hamburger Kunsthalle 2005. S. 30
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British painters

Dezember 2, 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

Auf meinen unermüdlichen Streifzügen durch die abendländische Kunstgeschichte stieß ich auf eine Reihe britischer Maler des 20. Jahrhunderts jenseits der bekannteren Bacon, Freud und Hockney, die es lohnt zu entdecken. Neben Walter Richard Sickert sind dies vor allem Frank Auerbach, Leon Kossoff und Euan Uglow. Sie alle widmeten sich der Figur, Auerbach insbesondere dem Portrait, und kamen allesamt zu interessanten Ergebnissen. Als erste Annäherung habe ich ein kleines Potpourri zusammengestellt.

 

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