Generation instagram II

Juni 30, 2019 § Ein Kommentar

 

Gruppe wölkef

 

(hier ging‘s los mit der Serie)

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Generation instagram

April 8, 2019 § 11 Kommentare

 

Man zeigt sich.

(Schön die traute Zwiesprache mit dem eiphone, oder in den Vordergrund auskragende Gliedmaße…)

In Positur und anderswo

Januar 8, 2019 § 3 Kommentare

Beim figürlichen Zeichnen geht‘s nicht nur um Umriss, Proportion, Volumen – als wäre das nicht schon genug – es geht insbesondere um Haltung. Der Körper spricht ja nicht als amorphe Gewebemasse, sondern durch das komplexe Zusammenspiel von Schwerkraft, Statik, Körperspannung. Skelett, Sehnen, Muskeln und Fett interagieren in einzigartig expressiver Weise. Posierend geben wir dem Körper einen gewollten Ausdruck, häufiger jedoch spricht der Körper, ohne dass wir uns dessen bewusst wären. Der aufmerksamen Betrachterin aber entgeht die Botschaft nicht. Und so ergeht angesichts der alltäglichen Herausforderungen nicht von ungefähr der Apell an uns: Haltung bewahren!

(Als Beitrag zum famosen Projekt „Alltag 3“ im Cafeweltenall)

 

(Als Beitrag zum Projekt „Alltag 3“

homo litoris II

August 11, 2018 § 4 Kommentare

 

Auf die Hitze folgt die Abkühlung, und schon entvölkert sich der Strand. Ich hab aber vorgearbeitet.


homo litoris

August 9, 2018 § 4 Kommentare

Intellektuelle Menschen meiden das Strandleben. Handelt es sich dabei doch offensichtlich um sinnloses Totschlagen von Zeit zur Erreichung maximaler Bräune bei infantiler Fixierung auf eine oberflächlich hedonistische Lebenspraxis. Außerdem wird zu der dafür vorgesehenen Zeit der Strand massenweise heimgesucht. Ein eigener Industriezweig hat sich auf das perfekte Bespielen attraktiver Strände durch Menschenmassen verlegt. Der Intellektuelle aber macht sich nicht gemein mit der Masse. Er nutzt sie allenfalls als Folie für seine Einzigartigkeit. Ich meinesteils gestehe, mich lange Zeit dem Diktum der Intellektualität gebeugt und mit Verachtung auf das Treiben der Masse geblickt zu haben. Das fühlte sich ziemlich gut an, machte mich aber nicht zu einem besseren Menschen. Nun zog mich nicht erst die anhaltende Hitze ans Wasser, bereits früher hatte ich entdeckt, wie wohltuend Licht, Sonne, Luft, Wind, Sand in Verbindung mit Wasser, genauer: Salzwasser – noch genauer: dem Meer in seiner tief existenzialistisch erfahrbaren Ursprünglichkeit auf die Psyche des Körpers wirken. Und ja: im Verbund mit vielen anderen Menschen, die genau diese Erfahrung suchen. Einzelkämpfer, Paare, Familien, Greise – alle kommen sie zusammen, um in seiner Ursprünglichkeit Natur zu erleben, zu feiern. Sonne, Sand, Wasser, Hitze, Abkühlung. Wer will, betrachtet den Horizont. Oder misst seinen Körper an dem anderer. Lebt die Dynamik innerhalb seiner Familie aus oder wird zum Betrachter fremden Schauspiels. Vertieft sich in ein Buch oder döst. Oder zeichnet. Spürt den Sand auf der Haut, oder – Glücklicher – die Berührung des Anderen. Irgendwann, wenn die Hitze ins All entwichen ist, ziehen alle von dannen. Ein paar Verliebte bleiben.

 


Gemengelage

August 6, 2018 § 2 Kommentare

 

Also nun frisch geschlüpft ans Meer gedüst, mit vielen anderen eine Leibergemengelage bildend am Saum des kühlenden, weiten Naß‘. Da zück‘ ich doch den Kohlestift…

 


Stricheleien

Juni 3, 2018 § 6 Kommentare

 

Nichts vermag den Moment festzuhalten. Rastlos hechelt der Stift der erspähten Linie hinterher. Vergebens. Dabei wäre es ja schön, könnte die Hand unbewußt, am analysierenden Verstand vorbei, aufs Papier werfen, was an Sinneseindrücken von einer beobachteten Person ausgeht. Einem Seismograph gleich, dessen Nadel feinste Erschütterungen aufzeichnet.

Berliner Figuren:

 

Wo bin ich?

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