Die Natur des Bildes – das Bild der Natur

Dezember 17, 2016 § 4 Kommentare

Was die Natur über Jahrmillionen schafft, zieht der Pinsel in Sekundenschnelle aufs  Papier. Reißt die Tusche, werden Berge von Eis sichtbar. Träge, ferne Gletscher, noch verschont vom Klimawandel. Gebirgsformationen auf der Netzhaut. Vielleicht aber, das Blatt gewendet um 90 Grad, windet sich ein Baum gen Himmel, verliert sich der Torso eines Körpers in Abstraktion gar. Das Bild ein Knoten, von dem aus Fäden in ganz verschiedene Richtungen abgehen, angelegentliche (danke Tikerscherk!) Rastplätze bietend für dankbare Augenpaare.

 

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HalbwertsZeiten

Dezember 15, 2016 § 4 Kommentare

Die Regierung hat einen Deal mit der Atomwirtschaft geschlossen. Angesichts der für ein paar Jahrzehnte Energieversorgung eingehandelten Laufzeiten dessen, worüber da verhandelt wurde, kann einem schon mulmig werden. Trösten wir uns damit, dass die Erdoberfläche, derzeit als „Landschaft“ wahrgenommen, in jeglicher Gestalt ihren Reiz zu entfalten vermag.

 

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Zur Tusche die Eitempera

Dezember 13, 2016 § 4 Kommentare

(dieses Papier ist so geduldig…)

(dieses Papier ist so geduldig!)

 

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(er sieht auch recto gut aus:)

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Tulpen

Dezember 11, 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

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und ein Strauß aus Wiesenblumen

 

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Unterm Schutzschirm: Zur Tusche das Zinnober…

Dezember 7, 2016 § 2 Kommentare

Es ist eine so angenehme Empfindung, sich mit etwas zu beschäftigen, was man nur halb kann, daß niemand den Dilettanten schelte sollte, wenn er sich mit einer Kunst abgibt, die er nie lernen wird…“ Vielleicht nicht mehr als ein Hauch von Ironie mag in diesen Worten liegen, die Goethe seinem auktorialen Erzähler der Wahlverwandtschaften in den Mund legt, denn es heißt weiter: „… noch den Künstler tadeln dürfte, wenn er über die Grenze seiner Kunst hinaus in einem benachbarten Felde sich zu ergehen Lust hat.“ In einem benachbarten Felde, der Zeichenkunst nämlich, hatte Goethe beharrlich Lust sich zu ergehen, wie man weiß, und auch sein umfängliches naturwissenschaftliches Forschen und Publizieren war zumindest aus Sicht der seiner Zeit herrschenden Forscherkaste ein dilettierendes. So stelle ich mich gerne unter den Schutzschirm des Giganten und weigere mich entschieden, in diesem auch nur ein einziges noch so winzig hineingenähtes Löchlein zu erspähen. Freilich will es mit der „angenehme[n] Empfindung“ nicht immer so recht klappen, denn zu der Hälfte, die man vielleicht beherrscht, vermisst man doch schmerzlich die andere, die man nicht beherrscht, und von der Goethe, mit der ganzen Gelassenheit des genialen Künstlers, der er nunmal war, rundheraus behauptet, dass man sie nie lernen werde. Also doch ein faules Ei, sein Schutzschirm? Ein klappriger Knips, der keinen Sturm überlebt? Schaun wir mal. Hier geht’s erstmal weiter mit Köpfen, denen zugesetztes Oxydrot und Zinnober nicht gut taten…

 

 

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Nochmal: Köpfe.

Dezember 5, 2016 § 2 Kommentare

Der Körper ist Wucht, Masse – und fragil, zart. Er kann im Moment auseinander fliegen, brechen – oder zur Maske erstarren. Um wieviel mehr der Kopf.

 

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Drei Köpfe

Dezember 4, 2016 § 2 Kommentare

Tusche auf „Drachenpapier“.

 

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Wo bin ich?

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