Drei iPad-Akte

August 8, 2016 § 2 Kommentare

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Mit dem iPad-Stift gezeichnete Cut-outs, eingefügt in diverse Eitempera-Abklatsch-Klecksereien, fabriziert im iPad. Hat man das gepanscht Gekleckste erstmal eingescannt/abfotografiert, arbeitet sich der Rest komfortabel-steril auf dem heimischen Sofa. Der selige Matisse musste da noch mit der großen Schere ran. Trotz diverser Assistenten.

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Fortsetzung der Hybridbilderserie

Juli 21, 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

Bisher war ich nicht so der Dackelfreund. Dieser jedoch konnte durch das Überstülpen eines Kleckses meine Sympathie gewinnen.

 

 

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Mein Gott, Apple!

Juli 15, 2016 § 6 Kommentare

Apfel

Seit knapp vier Wochen nutze ich das neue Eipad. Ein tolles Tool für jemanden wie mich, der viel zeichnet und malt, dabei ständig experimentiert und auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen ist. Der dafür vorgesehene Stift macht genau, was er soll. Ohne nennenswerte Latenz und Flexibilitätseinbuße. Fast wie im analogen Leben. Dazu ermöglicht das Arbeiten in Ebenen ein unkompliziertes Durchspielen aller Möglichkeiten der Bildgestaltung ohne Papierverschleiß oder lästiges Radieren. Ich bin also rundum zufrieden. Rundum? Einen Haken hat die Sache: das Produkt ist von Apple. Apple ist, wie jeder weiß, dieses globale Steuersparmodell im Habitus einer Sekte. Und offensichtlich passe ich nicht ins Beuteschema dieser Sekte. Bei der Ersteinrichtung des Geräts stand mir Gottseidank ein Apple-Native zur Seite, sodass ich schnell durch war mit dem Prozedere. (Beim unabdingbaren Einrichten eines email-accounts der Domain „@icloud.com“ konnte ich der Versuchung widerstehen, die Adresse „ihateapple@icloud.com“ auszuwählen: man weiß ja nie, ob solche Leute Humor haben.) Und nun möchte ich einfach ungestört meiner Arbeit am Gerät nachgehen, werde jedoch alle Nase lang aufgefordert, mich mit externen, schwer lokalisierbaren Servern (die nennen das „cloud“) zu verbinden. Da ich keine Lust habe, die Nutzungsbedingungen auf ca 10 eng beschriebenen Seiten durchzulesen, und den Bedingungen auch nicht blind zustimmen kann und will (am Ende vermache ich der „cloud“ meine Seele per Unterschrift), bleibt mir – vor die Scheinalternative „jetzt oder später erinnern“ gestellt – nur, dieses Prozedere immer weiter aufzuschieben. Also vor mir herzuschieben, wie ein Schiff die Bugwelle. Das kostet Energie. Was wiederum Appel weiß und folglich sich ausmalt: der knickt sowieso irgendwann ein und hängt sich freiwillig an den Tropf. Etwas anderes ist die Wolke nämlich nicht. Und da ist noch etwas. Der Slogan, mit dem Apple sein Produkt bewirbt, lautet: „Der beste Computer ist vielleicht keiner“ Das stimmt. Ich hatte noch keinen Computer, der nicht bereitwilligst das beliebige (Um)benennen von Dateien, insbesondere Fotos, sowie das Ablegen und Ordnen derselben nach eigenem Gusto ermöglichte. Die Basics disziplinierten Arbeitens also. Doch das Eipad ist eine Blackbox. Ein Schwarzes Loch, das seinen Nutzer, seine Nutzerin gnadenlos absaugt. Nun, ich bin, wie bereits bemerkt, nicht die Zielgruppe. Ich möchte auch nicht alles „teilen“. Ich bin ein Alter Sack, der in Ruhe offline arbeiten will und sich beim Produkthersteller schon meldet, wenn er was will. Don’t call us, we call you hieß das früher. Punkt.

Wo bin ich?

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