Vom Nutzen der Handykultur

Dezember 12, 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Menschen starren wie gebannt auf ihre Smartphones, im Sitzen, Stehen, Gehen… Mancher lästert darüber – ich find’s wunderbar, denn nun zappeln sie nicht herum und verweigern sich dilettantischen Zeichnereiübungen, sondern halten schön still, bis die Skizze fertig ist (woraus mal wieder folgt: was für den einen gut ist, muss für den anderen nicht schlecht sein), hier sogar zwei in wundersamer Eintracht:

Womit ganz nebenbei auf das schöne Geschenk der Steuerzahler an die Steuerzahler verwiesen sei – zwei herrlich orange leuchtende neue Lesesäle der Staatsbibliothek zu Berlin, zu benutzen ab März nächsten Jahres (und kommenden Samstag schon mal vorab zu besichtigen).

Dann hab ich noch ein weiteres aus der laufenden Serie Künstlerbildchen, frei nach Barbara Klemm:

Herta Müller

Schließlich eine Kopfstudie und zwei Akte:

Künstlerbildchen Teil 2 plus Zufallsfund

Dezember 7, 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Neo Rauch

Die Reihe frei nach Barbara Klemm wird fortgesetzt mit Neo Rauch und Robert Rauschenberg:

Robert Rauschenberg

Und dann noch etwas ganz anderes. Durch Zufall zog ich eine Perle an Land. Der von mir ob seiner Wortschöpfung „Replikationskompetenz“ sehr geschätzte Peter Sloterijk glänzt mit einem vorzüglichen Seitenhieb auf  T. W. Adorno. In den kürzlich erschienen Notizen 2008 – 2011 „Zeilen und Tage“ berichtet Sloterdijk von einem Aufenthalt in Sils Maria. Er wohnt dort in dem durchaus gehobenen Ansprüchen genügenden „Waldhotel“ und lästert ein wenig über die Zumutung eines überfüllten Speisesaals – ich sag ja immer: klagen lässt es sich auf jedem Niveau – und beschreibt die durchschnittliche Klientel des Waldhotels als Menschen, die an einem solchen Ambiente durchaus nichts herumzunörgeln hätten (ok, er drückt das ein wenig eleganter aus). Dann aber kommt er auf Adorno zu sprechen, der wohl seinerzeit regelmäßiger Gast im Waldhotel war, und schreibt: „Ferien auf solcher Höhe sind affirmativ. Kritik gab es bei Adorno wieder nach Semesterbeginn in der Frankfurter Senke – 112 Meter über Normal-Null.“ (S. 57, 3. Aufl. 2012) Herrlich!

Künstlerbildchen – Teil 1

Dezember 4, 2012 § 2 Kommentare

Von der Fotografin Barbara Klemm gibt es ein sehr schönes Büchlein       „Künstler„. Nach guten Fotografien zu zeichnen hat den Vorteil, sich schon mal auf eine gelungene Bildfindung verlassen zu können. In diesem Sinne bediene ich mich nun bei Barbara Klemm und beginne eine lose Folge von Künstlerbildchen, deren Vorlagen ich besagtem Band entnehme. Erlaube mir dabei freilich ein paar dilettantische Freiheiten…

Ich beginne mit dem großen Gerhard Richter

Gerhard Richter

und springe des weitern quer durch die Generationen, von Ost nach West, durch alles Sparten…

Daniel Richter

Emil Schumacher

Werner Tübke

Jean Scully

Helene Weigel

wird fortgesetzt

Wo bin ich?

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