Drei Blätter

Juli 20, 2017 § 8 Kommentare

 

 

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Zwei Portraits

Mai 17, 2017 § Hinterlasse einen Kommentar

 

 

Der eine tritt gerne im Bademantel vor sein Publikum, der andere ließ aus Verzweiflung über eine verlorene Liebe diese als Puppe wieder auferstehen. Der eine malte farbenfrohe Bilder, der andere bezaubert durch flinke Finger, Musikalität, Witz und überschäumende Energie. Sie haben sich nie kennen gelernt, vielleicht weiß der eine vom anderen- aber hier finden sie als Kohlepartikel auf Altpapier zueinander.

Eine Farbe ist eine Farbe. Eine Linie ist eine Linie.

April 15, 2014 § 11 Kommentare

Heute überließ ich mich dem freien Linienspiel. Genauer gesagt, ich folgte der brüchigen Führung meines leicht angekratzt altersschwachen Kugelschreibers. Der nahm offenbar Impulse meines temporär porösen Gehirns auf.  Überraschenderweise materialisierten sich Gestalten und Gesichter. Zur Feier eines Tages – der das garnicht verdient hat – zog ich die Spendierhosen an und gab ein wenig Farbe drauf. Was das alles bedeutet? Don’t ask me. Der Maler ist ja nicht verpflichtet, sein Bild zu verstehen. Schon garnicht muss er es erklären. Eine Farbe ist eine Farbe. Eine Linie ist eine Linie. So simple 🙂

Gezeichnet 2zzp6

 

Gezeichnet 277zp5

 

Gezeichnet ttp4p2

 

Gezeichnet 2zzp4p1

 

Gezeichnet 3zzp1

 

Selbst als Briefmarke

 

 

Kohle auf Altpapier

April 7, 2014 § 6 Kommentare

Die letzten Portraits kritzelte ich auf kleine Notitzzettel. Heute nahm ich nach A3 aufgeklappte gebrauchte Versandtaschen, die ich irgendwann mal aus dem Altpaiercontainer gefischt hatte. (An bemalfähigem Altpapier kann ich einfach nicht achtlos vorbeigehen…) Festes, glattes Papier, sandfarben oder grau. Schon benutzt, aber strapazierfähig. Darauf zunächst schneller Kugelschreiberstrich, dann mit Kohle in die Kontraste. Ich mag das Aufeinandertreffen von filigranem Kugelschreiberstrich und fetter Kohle. Hier die ersten drei Versuche:

Portrait Kohle Kuli zzto5 Kontr

 

Portrait Kohle Kuli 2uup6

 

Portrait Kohle Kuli 3zzp1

 

Man hat übrigens Anstoß genommen an meinen Akten, insbesondere der Rotviolett-Serie von neulich. Die Frauen seien sexualisiert und in ihren Posen auf objekthafte „Verfügbarkeit“ reduziert. Hm. Das gibt mir doch ein wenig zu denken…

Wo bin ich?

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