Melancholie am Strand

August 29, 2018 § Hinterlasse einen Kommentar

Die große Badende

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Nachlese

August 17, 2018 § 2 Kommentare

 

Ohne mit der Wimper zu zucken hat uns der Strand ziehen lassen. Kein Wölckchen zog auf, nicht die kleinste Böe ließ erkennen, dass wir unsere Zelte abbrachen und abreisten. Da geht der Sommer einfach weiter, wo wir am Wasser lagerten, unendliches Rauschen, Möwengekreisch, Sonne weit und breit. Wird schon sehen, was er davon hat, der Strand, würde man normalerweise sagen und beleidigt die Stimmlage senken. So blöd ist die Natur aber nicht, dass sie sich auf unsere dämliche Zwiesprache einließe. Zwar glänzt sie nur, WEIL WIR SIE ANSCHAUEN, doch ist ihr das schwerlich beizubringen. Den Mit-Strand-Müßiggängerinnen freilich auch nicht. Liegen immer noch da rum. Ein paar von denen hab ich aber ein Andenken bereitet, ein heimliches. Und so bin ich sie noch mal durchgegangen, meine Skizzen. Diese vermisse ich jetzt schon:

 

Der Quengler

 

Die Sinnsucher

 

Der Poser

 

Der Gottsucher

 

Der Fels in der Brandung

 

Der Exhibitionist

 

Die Wartenden

 

Die Midlifekrise

 

Die Schöne

 

Die Sonnenanbeterin

 

 

homo litoris III

August 13, 2018 § 2 Kommentare

 

 

Nach Kohle und Graphit bin ich nunmehr zu Tusche übergegangen. Zwar hatte ich die Rohrfeder zuhause vergessen, aber ein flugs am Strand aufgelesenes Stöckchen tat’s auch.

 

 

homo litoris II

August 11, 2018 § 4 Kommentare

 

Auf die Hitze folgt die Abkühlung, und schon entvölkert sich der Strand. Ich hab aber vorgearbeitet.


Anonym zeichnen

Juli 16, 2018 § 4 Kommentare

Anonym sammeln – das kennt man. Wer von denen, die auf einer dieser surrealen Veranstaltungen für Unsummen Kunst ersteigern, träte denn mit eigenem Namen ins Rampenlicht, anstatt sich hinter bietenden Handlangern zu verstecken? Und wer wäre denn bereit, eine dieser Unsummen für ein Bild auszugeben, dessen Maler unbekannt, womöglich ein No-name ist und auf den (noch) nicht die Scheinwerfer amtlicher Expertise gerichtet sind? Anonym zeichnen aber, dazu ruft das schöne Projekt Anonyme Zeichner von Anke Becker auf und öffnet damit den Blick aufs Wesentliche: das Bild und davor jemand, der es betrachtet und eine Entscheidung für oder gegen den Kauf trifft, ohne Rückhalt einer autorisierenden Instanz. Was gefällt m i r ? Was ist denn m e i n Kriterium für Qualität? Was bin i c h bereit zu wagen, zu investieren? Diese Fragen stellten sich womöglich die Besucher und Besucherinnen der Ausstellungseröffnung vergangenen Freitag, die – so höre ich – ein voller Erfolg war (über 1500 gezählte Besucher*innen!). Mich freut’s aus den besagten Gründen, auch freilich, weil ein Bruchteil der geballten Aufmerksamkeit auf meine kleine dort hängende Zeichnung fiel. Leider konnte ich der Veranstaltung nicht beiwohnen, freue mich aber schon spitzbübisch auf das Kunterbunt all der Zeichnungen, wie sie sich gegenseitig vertragen, beäugen, verdrängen oder einfach nur an einander erfreuen mögen. Bestimmt hat sich mein kleines Blatt mächtig aufgeplustert, um mithalten zu können. Noch zu sehen bis 19. September in der Galerie im Körnerpark in Berlin-Neukölln. Und ab Dienstag auch online auf der Seite des Projekts.

P. S. Obiges Bild hängt nicht in der Ausstellung – die Anonymität sei schließlich noch gewahrt – entstand aber jüngst, wie auch die folgenden Arbeiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kohlezeichnung

April 11, 2018 § 7 Kommentare

 

Studie

Februar 28, 2018 § Hinterlasse einen Kommentar

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