Doppelbelichtung

November 3, 2018 § Hinterlasse einen Kommentar

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Anonym zeichnen

Juli 16, 2018 § 4 Kommentare

Anonym sammeln – das kennt man. Wer von denen, die auf einer dieser surrealen Veranstaltungen für Unsummen Kunst ersteigern, träte denn mit eigenem Namen ins Rampenlicht, anstatt sich hinter bietenden Handlangern zu verstecken? Und wer wäre denn bereit, eine dieser Unsummen für ein Bild auszugeben, dessen Maler unbekannt, womöglich ein No-name ist und auf den (noch) nicht die Scheinwerfer amtlicher Expertise gerichtet sind? Anonym zeichnen aber, dazu ruft das schöne Projekt Anonyme Zeichner von Anke Becker auf und öffnet damit den Blick aufs Wesentliche: das Bild und davor jemand, der es betrachtet und eine Entscheidung für oder gegen den Kauf trifft, ohne Rückhalt einer autorisierenden Instanz. Was gefällt m i r ? Was ist denn m e i n Kriterium für Qualität? Was bin i c h bereit zu wagen, zu investieren? Diese Fragen stellten sich womöglich die Besucher und Besucherinnen der Ausstellungseröffnung vergangenen Freitag, die – so höre ich – ein voller Erfolg war (über 1500 gezählte Besucher*innen!). Mich freut’s aus den besagten Gründen, auch freilich, weil ein Bruchteil der geballten Aufmerksamkeit auf meine kleine dort hängende Zeichnung fiel. Leider konnte ich der Veranstaltung nicht beiwohnen, freue mich aber schon spitzbübisch auf das Kunterbunt all der Zeichnungen, wie sie sich gegenseitig vertragen, beäugen, verdrängen oder einfach nur an einander erfreuen mögen. Bestimmt hat sich mein kleines Blatt mächtig aufgeplustert, um mithalten zu können. Noch zu sehen bis 19. September in der Galerie im Körnerpark in Berlin-Neukölln. Und ab Dienstag auch online auf der Seite des Projekts.

P. S. Obiges Bild hängt nicht in der Ausstellung – die Anonymität sei schließlich noch gewahrt – entstand aber jüngst, wie auch die folgenden Arbeiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der alte Mann und das Bild

Juli 1, 2018 § 4 Kommentare

 

Wichtig beim Malen sind die Pausen. Und die größte Gefahr geht vom Rausch aus, in den hinein sich die Motorik der Pinselarbeit leicht steigert. Unzählige Bilder habe ich aus der Eigendynamik unablässigen Farbauftrags und -verriebs schon vermalt. Vermalt und vergeigt anstatt den Moment des fertigen Bildes mitbekommen zu haben. Dafür nämlich braucht’s Pausen. Innehalten. Hinschauen. Wegschauen. Arbeitet das Bild doch auch ohne eigenes Zutun.

 

Übrigens: am 13. Juli startet die nächste Ausstellung im Rahmen des famosen Projekts Anonyme Zeichner.

In der Galerie im Körner Park in Berlin Neukölln werden dann 600 anonyme Zeichnungen zu sehen sein. Eine davon aus der Werkstatt des Dilettanten. Bin sehr gespannt auf die Wirkung des Gesamtensembles.

Blick‘ zurück

Juni 7, 2018 § 4 Kommentare

 

 

Im Großen Tiergarten

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Out of the blue

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Studie

Februar 28, 2018 § Hinterlasse einen Kommentar

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