Ostsee-Impressionen VIII

Juli 26, 2019 § Hinterlasse einen Kommentar

Sex on the beach

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Ostsee-Impressionen IV

Juli 19, 2019 § Hinterlasse einen Kommentar

Am Strand wohnt die Sehnsucht:

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Und manches Paar hat sich schon gefunden

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den Nachwuchs in den Sand gesetzt –

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Aber das Strandleben ist nicht nur bunt

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Ostsee-Impressionen I

Juli 16, 2019 § Hinterlasse einen Kommentar

Strandidyll

Stillleben mit Sonne

Juli 15, 2019 § 3 Kommentare

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Für einen Moment zeigte sich die Sonne, auf unserem Ostsee-Balkon.

Generation Instagram III

Juli 10, 2019 § 10 Kommentare

 

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Auf Instagram feiern die Menschen ihre große und kleine Welt. Sie posaunen ihre Fotos hinaus ins Netz in einem verzweifelten Versuch, alles festzuhalten – sich selbst, die Schönheit der Dinge, ihre Träume, ihr Smartphone, ihr Essen als Trophäe eines Daseinskampfes, der so leicht geworden ist wie nie zuvor seit Menschen um ihr Dasein ringen. Sie konkurrieren umeinander im Wissen um ihr Scheitern, ihr Nachsehen, ihre Endlichkeit. In einem lesenswerten Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 22.6.2019 schrieb Philipp Bovermann über die Inszenierungen auf Instagram:

Die blühenden Rosen, die anscheinend unberührten Landschaften, aber auch das eigene Mittagessen, alltägliche Dinge verwandeln sich für den melancholischen Betrachter in Stillleben, in Zeugnisse der Vergänglichkeit. Sie vor Augen lässt sich die Natur betrauern, aber eben auch der Mensch, der dumme, kleine Mensch, der nun mal nicht aus seiner Haut kann und der mit dem Klimakollaps ebenso vom Untergang bedroht ist wie alle Tierarten.“

Denn kein Deus ex machina wird uns retten, aus diesem Theater.

Generation instagram II

Juni 30, 2019 § Ein Kommentar

 

Gruppe wölkef

 

(hier ging‘s los mit der Serie)

Der Fall Nolde – ein Letztes

Juni 28, 2019 § 3 Kommentare

Bereits zweimal berichtete ich an dieser Stelle von meinem Besuch der Nolde-Ausstellung im Hamburger Bahnhof (siehe hier und hier). Nachdem mir nun das schöne Büchlein

Sehen, was gemalt wurde – Wissen, was getan wurde. Zum 150. Geburtstag von Emil Nolde.

in die Hände fiel, möchte ich, hiermit das Thema abschließend, daraus zitieren. Denn treffender lässt sich nicht formulieren, was mir bei der ganzen Angelegenheit durch den Kopf ging.

Bezugnehmend darauf, dass, wie häufig nach historischen Katastrophen, durch Nolde und sein Umfeld nach Kriegsende „beschönigt, verschwiegen, gefälscht“ worden sei, fährt der Autor Jürgen Kaube fort:

Oft stand dabei im Hintergrund das Argument, mit seinen Bildern hätten seine anderen Lebensäußerungen nichts zu tun, man müsse von der Größe der Bilder die Niedrigkeit mancher Handlung fernhalten. Jedenfalls in der Öffentlichkeit.

Eine solche Einstellung behandelt das Publikum als Ansammlung von Unmündigen. Eigentlich, sagt sie, gehören die Bilder und das politische und moralische Leben verschiedenen Sphären an, aber die Leute verstünden das nicht. Weswegen man ihnen nur die dem Bild günstigen Zusatzinformationen geben sollte. Darin liegt nicht nur eine erhebliche Arroganz. Es setzt auch voraus, Kunst könne nur dann allgemeines Interesse gewinnen, wenn der Künstler mehr oder weniger einwandfrei gelebt habe. 

Doch so wenig Nolde die „deutsche Scholle“ gemalt hat, so wenig sind wir mit seinen Bildern schon dadurch fertig, dass wir wissen, was er glaubte, schrieb und tat, wenn er nicht gerade malte. Und weil das so ist, hat es auch keinen Sinn, etwas daran zu beschönigen – die Bilder werden dadurch weder besser noch durch das Wissen schlechter. Die Behauptung, wer ein guter Maler sei, könne kein verstockter Mensch gewesen sein, ist genauso naiv wie die Vorstellung, ein Künstler müsse einen Dämon in sich haben, oder die entgegengesetzte, nur ein moralisch irrtumsfreier Mensch sei zu großen Werken fähig. Wir kennen zwischen bedeutender Kunst, Klugheit und Güte alle Kombinationen, die überhaupt denkbar sind: Sie kann sich mit jedweder moralischen Haltung und mit jeder Position auf der nach oben offenen Skala des Selbstbetrugs verbinden. Die ästhetische Aufklärung, was es mit Noldes Bildern auf sich hat, ist darum kein moralisches Projekt. Keines der Verdammung und keines der Rettung. Sie sollte vorbehaltlos geschehen. *

Dem ist nichts hinzuzufügen.

* Jürgen Kaube: Sehen, was gemalt wurde – Wissen, was getan wurde. Zum 150. Geburtstag von Emil Nolde. (Festvortrag gehalten zur Feier des 150. Geburtstags von Emil Nolde am 7. August 2017 in Seebüll). Nolde Stiftung Seebüll 2018. S. 29ff.

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