Tönende Bilder

Januar 3, 2018 § 9 Kommentare

 

In der Kunstwelt der Renaissance kam die Idee auf, die Linie dem Intellekt, die Farbe  dem Gefühl zuzuordnen. Ein schöner Dualismus, der ganz auf der Linie Seele versus Körper, Geist versus Fleisch(eslust) liegt. Das christliche Abendland liebt(e) solcherart Aufspaltung, mit der sich anschaulich das Gute vom Bösen scheiden lässt. Leicht aber ließe sich z. B. die bildende mit der klingenden Kunst verbinden. Da nehme ich die Linie als Melodie, das Ineinander verschiedener Linien als Kontrapunkt, die Farbe als Harmonie, und die Komposition als Rhythmus. So klingt das Bild, und die Töne fügen sich zum Bild.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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