Durchscheinen

Dezember 27, 2016 § 4 Kommentare

Im gestalterischen Prozess kann es hilfreich sein, ein Bild auf den Kopf zu stellen. Vielleicht wird die Komposition klarer, oder es öffnen sich verborgene Türen. Auch eine rückwärtige Betrachtung kann dem Bild neue Aspekte abgewinnen – vorausgesetzt, die Arbeit schlägt durch auf die andere Seite. Bei stabilen Bildträgern ist das eher selten der Fall (da muss man die Leinwand schon aufritzen, z. B.) Das von mir derzeit bevorzugte Medium, chinesisches Papier, bietet hingegen Einblicke in eine ganz eigene Welt: Manches von dem, was schon mit dem Pinsel aufgetragen war, zieht sich ins Verborgene zurück, anderes gewinnt um so stärker an Gewicht, muss sich dabei aber vielleicht mit Strukturelementen des Papiers ins Benehmen setzen:

 

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