Klaus Conrad Haugk

Februar 22, 2016 § Hinterlasse einen Kommentar

 

Klaus Conrad Haugk

„… ein Gebäude ist kein Kunstgegenstand, auch keine Gebrauchskunst, und ein Haus bauen ist kein künstlerischer Prozeß; eine brüchige Metapher, die zeigt, wie grob unsere Instrumente sind und wie sehr wir mit Begriffen gefährden, was uns am Herzen liegt. Diese Provokation zielt auf den Architekten, der sich zunächst als Künstler versteht. Ich meine, er hat seine Aufgabe und den Sinn seines Berufs nicht begriffen. Denn ein Haus ist dem Menschen und seinen Geräten zuerst Schutz und Hülle, die paßt oder nicht paßt, und dann Rückhalt. Erfüllt diese Hülle auch noch ästhetische Anstrüche, um so besser: dann hat der Architekt die Gratlinie gefunden, auf der Gehalt und Form einander steigern.“*

Klaus Conrad Haugk (21.02.1932 – 20.02.2016)

 

*Wider den Formalismus in der Architektur.  Bauen zwischen Gebrauchswert und Ästhetik, Stuttgart 1988, S. 8

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