Aus der fünften Römischen Elegie

September 26, 2015 § 2 Kommentare

Froh empfind‘ ich mich nun auf klassischem Boden begeistert,

Vor- und Mitwelt spricht lauter und reizender mir.

Hier befolg ich den Rat, durchblättre die Werke der Alten

Mit geschäftiger Hand, täglich mit neuem Genuß.

Aber die Nächte hindurch hält Amor mich anders beschäftigt;

Werd‘ ich auch halb nur gelehrt, bin ich doch doppelt beglückt.

Und belehr‘ ich mich nicht, indem ich des lieblichen Busens

 

Akt welkj7_

Formen spähe, die Hand leite die Hüften hinab?

Dann versteh‘ ich den Marmor erst recht: ich denk‘ und vergleiche,

Sehe mit fühlendem Aug‘, fühle mit sehender Hand.

…“

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