John Ruskin und seine „Elements of Drawing“

Oktober 15, 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

„A good artist habitually sees masses, not edges, and can in every case make his drawing more expressive by rapid shade than by contour.“ Der britische Kunstgelehrte und Schriftsteller John Ruskin war nicht nur ein brillianter Theoretiker, sondern hinterließ  Zeichnungen von geradezu atemberaubernder Akribie und Schönheit. Neben der Architektur widmete er sich dem Studium von Planzen, Felsformationen und Tieren. Und er hinterließ eine überaus inspirierende Zeichenschule, der das vorangestellte Zitat entnommen ist. Für mich als jemand, der dem Geheimnis einer guten Zeichnung auf die Spur kommen möchte, ein Schlüsselsatz. Zwar ist die Linie nach, und trotz  Ruskin durchaus aufgeblüht und von Künstlern wie Matisse und Elsworth Kelly gefeiert worden. Aber wenn ich die sichtbare Natur als Ausgangspunkt für meine Zeichnung nehme, und mich auf das konzentriere, was das Auge tatsächlich wahrnimmt – bevor der Verstand aus farbigen Hell/Dunkel-Abstufungen Gegenstände abstrahiert – so komme ich der Sache bedeutend näher, indem ich „masses“ auf’s Papier bringe, also Tonwerte in feinster Ausdifferenzierung und delikatest möglichen Übergängen. Hier meine Versuche:

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