Oktober 30, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Vom Suchen und Finden der Linie. Picasso, der alte Angeber, ließ das Suchen gleich weg und behauptete bekanntlich: „ich suche nicht, ich finde“. Solche Sprüche landen Jahrezehnte später auf den Wühltischen des Kapitalismus, bei Google und Amazon. Dort wird nicht mehr gesucht, sondern gleich gefunden, was ja nichts anderes bedeutet als: was du findest ist was du gesucht hast. Oder: Wir wissen was Sie gesucht haben. Praktisch auch, weil jeder gleich das Picassosche Genietum in sich erspüren darf. Schuster bleib bei deinen Leisten – also: Dilettant, walte deines Amtes! Als Nachweis meines Suchens bleibt bei mir grundsätzlich alles stehen. Erstens weil ich nichts radiere, zweitens weil’s auch gar nicht geht denn ich beginne stets mit Kugelschreiber, oder gleich mit Feder und Tusche.

Hier hat sich sichtbar die Kontur des ernst dreinblickenden Herrn im Verlaufe des Findungsprozesses nach rechts verschoben. Die aufbegehrend dreinblickende Frau scheint sich daran nicht zu stören, vielleicht weil ihre Linien gleich da waren.

Auch die Linien dieser Hand waren schnell gefunden:

Lange schon wollte ich einen fliegenden oder schwebenden Elefanten malen. Man sieht diese majestätischen Tiere aber selten von unten, und so wusste ich nicht so recht, wie. Jetzt spielte mir der Zufall einen schwimmenden Elefanten zu, fotografiert von einem Taucher. Da machte ich mich sogleich ans Werk. Hier die ersten Ergebnisse:

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