September 1, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Ein Nachtrag zu unseren beiden, inzwischen wahrscheinlich heimgekehrten Deutschlandfahrern. So hätte das werden können, wenns einen Sommer, der diesen Namen verdiente, gegeben hätte:

Diese Zeichnung entstand im Rahmen meiner andauernden Bemühungen, Figuren anhand von Fotografien als Kontur zu erfassen, und zwar mit schnellem Strich, ohne Korrekturmöglichkeit. Ich stelle mir vor, irgendwann einmal darin so viel Routine zu haben, dass Hand und Finger die richtigen Linien finden, ohne dass ich den Vorgang noch bewußt steuern müsste. Dann könnte man nebenbei Gespräche führen etc., wie beim Autofahren. Eine Automatisierung des Zeichnens, die mir vielleicht überraschende Ausdrucksmöglichkeiten erschließt. Vage erinnere ich gelesen zu haben, dass auch die Surrealisten ähnliche Konzepte verfolgten (über die Automatisierung von Malprozessen das Unbewußte aufschließen). Hier ein paar weitere Zeichnungen aus der Serie:

Einer Zeichnung habe ich ein wenig Farbe spendiert. Zuvor aber die zunächst mit rotem Filzstift gesetzten Linien mit schwarzem Filzer und schwarzem Kugelschreiber nachgezogen.:

Und dann habe ich mich noch mal mit dem Artwork zu Olafs neuer CD beschäftigt. Da geht es auch um Frösche:

und um das Märchen vom Froschkönig, das ich hier etwas frei interpretiert habe:

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